GRÜNE Ratsfraktion
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Thema:  Soziales Kinder, Jugend, Bildung

Art:  Pressemitteilung

Abbau der sozialen und bildungspolitischen Corona-Auswirkungen: GRÜNE fordern Aktionsplan

Zusätzlich zum städtischen Programm „Neue Stärke“ für die Wirtschaftsförderung soll es nun auch einen Aktionsplan zum Abbau der sozialen und bildungspolitischen Auswirkungen und Folgeschäden der Corona-Pandemie geben. Das fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in einem Antrag für die Sitzung des Rates am Donnerstag.

„Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen haben gravierende Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen 15 Monaten erhebliche Einschränkungen hinnehmen müssen. Ihr Zugang zu schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten war ebenso drastisch eingeschränkt wie ihre Freizeit- und Bewegungsmöglichkeiten sowie ihre direkten sozialen Kontakte. Insbesondere für Kinder und Jugendliche, die schon vor Corona durch ihre soziale Lebenssituation benachteiligt waren, hat sich die Situation weiter verschärft. Deutlich geworden ist auch, dass die Situation der letzten Monate zu einem Anstieg psychosozialer Probleme geführt hat. Durch einen systematischen Aktionsplan zum Abbau der sozialen und bildungspolitischen Folgeschäden der Corona-Pandemie wollen wir einigen Auswirkungen entgegenwirken“, erläutert Saziye Altundal-Köse, Ratsmitglied der GRÜNEN.

Der von den GRÜNEN geforderte Aktionsplan soll auf der Grundlage bereits bestehender guter Maßnahmen im Bereich der Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit für Kinder und Jugendliche zusätzliche notwendige Maßnahmen aufzeigen. Das betrifft den Ausbau der außerschulischen Bildungs- und Förderangebote, die Intensivierung der Sprachförderung in Kitas und Schulen sowie die Schaffung zusätzlicher Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.
Aber auch der Ausbau der Unterstützung bei der Bewältigung psychosozialer Belastungen durch die Corona-Pandemie, die Schaffung zusätzlicher Maßnahmen gegen Vereinsamung sowie die stärkere Vernetzung und Stärkung von Kita, Schulen, Begegnungsorten, Nachbarschaftshilfen, Vereinen und ehrenamtlichem Engagement in den Stadtbezirken sollen Gegenstand des Aktionsplans sein.

Die Verwaltung wird im GRÜNEN Antrag gebeten, den Aktionsplan zeitlich so in die zuständigen Ausschüsse einzubringen, dass im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2022 notwendige Beschlüsse dazu gefasst werden können.

„Unser Ziel ist es, mit dem Aktionsplan die Teilhabe und Chancengerechtigkeit insbesondere für viele Kinder und Jugendliche nach den Einschränkungen der Pandemie wieder und weiter zu stärken“, so Saziye Altundal-Köse abschließend.

 

 

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