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Thema:  Kultur + Sport

Art: Pressemitteilung

FZW und Westfalenhallen

Die GRÜNEN sehen die in der letzten Ratsitzung getroffene Entscheidung zu Verhandlungen mit der Westfalenhallen GmbH zur Übernahme des Freizeitzentrums West (FZW) skeptisch. 

Svenja Noltemeyer, Ratsmitglied der GRÜNEN: „Die Westfalenhallen sind seit vielen Jahrzehnten ein anerkannter und bewährter Veranstalter und Anbieter großer massenpopulärer Veranstaltungen. Für den Betrieb des FZW braucht man aber ganz andere Voraussetzungen. Das FZW lebt von der Zusammenarbeit mit kleinen Agenturen, der Reiz des Programms liegt zum großen Teil im Aufspüren neuer Musiktrends und Formate. Das FZW war und ist vor allem auch ein Experimentierkasten für neue Bands, die Westfalenhallen präsentieren dagegen die schon lange bewährten und etablierten Produkte. Das ist ein vollkommen anderer Anspruch, der auch jeweils andere Arbeitsvoraussetzungen und -qualitäten verlangt. Deshalb sind wir der Auffassung, dass nicht vorrangig mit den Westfalenhallen über eine Übernahme verhandelt werden sollte. Eine offene Ausschreibung – an der sich dann ja auch die Westfalenhallen beteiligen könnten – bietet aus unserer Sicht ein bessere Gewähr dafür, einen neuen Betreiber zu finden, der zum FZW passt, die Szene kennt und das Besondere der Einrichtung pflegt und weiterführt.“ Unabdingbar ist für die GRÜNEN bei jeder Übernahme des FZW-Betriebs die Fortführung der bisherigen Jugendkulturarbeit. 

Svenja Noltemeyer: „Auch im alten FZW am Neuen Graben fand keine klassische Kinderund Jugendarbeit statt. Es gab aber Angebote zur Jugendkultur und -sozialarbeit, die im neuen FZW fortgesetzt werden müssen. Es ist gut, dass die Verwaltung dies in ihrem Anforderungsprofil an einen neuen Betreiber eindeutig so festgehalten hat.“

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