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Thema:  Soziales

Art:  Pressemitteilung

Grüne beantragen Aufnahme von Flüchtlingskindern

Dortmund ist „Sicherer Hafen für Flüchtlinge“. Die GRÜNEN rufen den Rat der Stadt deshalb jetzt auf, sich bereit zu erklären, vor allem geflüchtete Kinder aufzunehmen, die sich derzeit unter katastrophalen und inhumanen Zuständen in Auffanglagern in Griechenland befinden.

„Der Oberbürgermeister hatte anlässlich der katastrophalen Situation von Flüchtlingen auf den griechischen Inseln dargelegt, dass die Aufnahme einiger zusätzlicher Geflüchteter – insbesondere geflüchteter Kinder - von der Stadt Dortmund getragen werden kann. Wir teilen diese Einschätzung und wollen die Verwaltung beauftragen, in diesem Sinne jetzt aktiv zu werden. Einen entsprechenden Antrag, in dem wir auch an Bund und Land appellieren, umgehend die entsprechenden Voraussetzungen für eine unkomplizierte Aufnahme zusätzlicher Geflüchteter zu schaffen, bringen wir für die nächste Ratssitzung ein“, erklärt Ulrich Langhorst, Fraktionssprecher der GRÜNEN Ratsfraktion.

Ende 2019 wurde öffentlich die katastrophale Situation der mehr als 40.000 Flüchtlinge diskutiert, die mitten im Winter auf den griechischen Inseln in menschenunwürdigen, überfüllten Lagern festsitzen – unter ihnen auch zahlreiche Kinder ohne Eltern. Verschiedene Organisationen und Personen haben sich dabei für die zusätzliche Aufnahme von Geflüchteten aus diesen Lagern ausgesprochen. Eine eigentlich notwendige gesamteuropäische Lösung ist dabei noch immer genauso wenig in Sicht wie ein aktives Handeln von Bund oder Land.  

„Die Verwaltung hat nach unseren Informationen Mitte Januar in Bielefeld an einem Treffen derjenigen Städte aus NRW teilgenommen, die sich zu einem „Sicheren Hafen“ für Flüchtlinge erklärt haben. Dabei ist auch die Aufnahme von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen aus griechischen Flüchtlingslagern beraten und ein gemeinsames Papier verabschiedet worden. Darüber hinaus soll es am heutigen Dienstag einen zusätzlichen Gesprächstermin im Bundesinnenministerium geben. Wir gehen davon aus, dass die Stadt auch an diesem Gespräch teilnimmt und dort die Bereitschaft zur Aufnahme signalisiert“, so Ulrich Langhorst. „Mit unserem Ratsantrag wollen wir dieses Vorgehen mit einer hoffentlich breiten Mehrheit unterstützen“.

 

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