GRÜNE Ratsfraktion
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Thema:  Kinder, Jugend, Bildung

Art:  Pressemitteilung

GRÜNE fordern kostenloses Trinkwasser an Grundschulen

Kinder in Deutschland trinken zu wenig und wenn, oft das Falsche - vor allem in der Schule. Durch Flüssigkeitsmangel drohen Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche. Durch das zu häufige Trinken von zuckerreichen Limonaden, Säften oder Kakao droht darüber hinaus das Risiko von Übergewicht und nachhaltigen Gesundheitsschäden.

Die GRÜNEN im Rat fordern deshalb nun ein Konzept zur kostenlosen Versorgung mit Trinkwasser für Schülerinnen und Schüler an den Dortmunder Grundschulen.
Ein entsprechender Antrag steht auf der Sitzung des Schulausschusses in der kommenden Woche.

 „Ziel ist es, das Trinkverhalten von Schülerinnen und Schülern zu verbessern“, so  Claudia Plieth, Mitglied der GRÜNEN im Schulausschuss. „Deshalb sollen Kinder in den Grundschulen gegen ihren Durst an Wasserspendern ihr Trinkwasser selbstständig und kostenlos zapfen können. Der Vorteil dabei ist, dass Trinkwasser in allen Schulen verfügbar, preiswert und von hoher Qualität ist. Und vor allem: Es enthält keine Kalorien. Es muss darüber hinaus nicht literweise in die Schule getragen werden - eine leichte Trinkflasche genügt. In der Schule angekommen, können die Kinder diese beliebig oft mit frischem Trinkwasser auffüllen. Gleichzeitig lernen sie, warum (Wasser-)Trinken wichtig ist.“

Die GRÜNEN verweisen in ihrem Antrag auf eine Studie des ehemaligen Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), bei der rund 3.000 Kindern aus 32 Grundschulen mit der Aktion "Trinkfit - mach mit!" mit einfachen Maßnahmen zum gesunden Wassertrinken motiviert worden sind. Die Studie belegt den Nutzen der Aktion auch hinsichtlich der Gesundheitserziehung: Kinder, die dem Aktionsaufruf "Trinkfit - mach mit!" folgten, tranken mehr und besser. Insgesamt steigerten sie ihre tägliche Flüssigkeitszufuhr um anderthalb Gläser. Insgesamt war bei den Kindern, die an der Aktion teilnahmen, das Risiko übergewichtig zu werden um 31 Prozent geringer als bei denen, die nicht beteiligt waren.

 


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