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Thema:  Soziales Arbeit + Wirtschaft

Art:  Pressemitteilung

GRÜNE: Kostenfreien Bargeld-Bringservice für ältere Menschen anbieten

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie haben mittlerweile nahezu alle Standorte der Sparkasse und Volksbank in Dortmund geschlossen. Für viele Senior*innen bringt dies große Probleme mit sich. Um die Versorgung mit Bargeld auch für ältere und kranke Menschen zu gewährleisten, bieten die Sparkassen deshalb einen Geld-Bringservice an. Die GRÜNEN im Rat regen an, die dafür fälligen Gebühren in der Zeit der Corona-Krise auszusetzen. 

„Viele alte Menschen sind auf den persönlichen Service der Banken und Sparkassen vor Ort angewiesen. Die aktuelle komplette Umstellung auf Geldautomaten oder Online-Banking stellt sie zum Teil vor unlösbare Probleme. Für sie ist ein Geld-Bringservice, wie ihn die Dortmunder Sparkasse anbietet, eine gute Lösung, um zumindest an Bargeld zu kommen. Doch die Gebühren von 12 Euro sind für viele Rentner*innen eine finanzielle Überforderung. Wir würden uns wünschen, dass die Sparkasse und die Volksbank für die Zeit der Krise einen Geld-Bringservice für diejenigen, die darauf angewiesen sind, kostenfrei anbieten“, so Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Rat.

Vertreter*innen des Seniorenbeirats hatten anlässlich der kompletten Schließung von Bankfilialen darauf hingewiesen, dass dies für ältere Menschen insbesondere in den Dortmunder Stadtteilen zu einer unzumutbaren Situation führe. Eine wöchentliche Öffnung hatten die Banken mit dem Verweis auf das hohe Infektionsrisiko abgelehnt. Zumindest bei der Sparkasse kann derzeit eine Versorgung über einen Geld-Bringdienst sichergestellt werden.   

„Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass jetzt für die begrenzte Zeit der besonderen Vor-sichtsmaßnahmen in Zusammenhang mit Corona ein solches Lieferangebot von allen Banken kostenfrei angeboten wird. Gerade bei den betroffenen älteren Menschen handelt es sich in der Regel um langjährige Kund*innen der Sparkasse oder der Volksbank, die jetzt, wo sie das Haus besser nicht verlassen sollten, Unterstützung benötigen. Die Dortmunder Geldinstitute sollten deshalb dem Beispiel anderer Kom-munen, wie z.B. Werne, folgen und schnell unbürokratische und vor allem kostenfreie Hilfe leisten.“

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