GRÜNE Ratsfraktion
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Thema:  Kinder, Jugend, Bildung

Art:  Pressemitteilung

GRÜNE wollen Ausweitung der Angebote im Ferienprogramm für Kinder

Die GRÜNEN im Rat setzen sich vor dem Hintergrund der Corona-Auswirkungen dafür ein, das städtische Sommerferienprogramm für Kinder- und Jugendliche in diesem Jahr inhaltlich auszuweiten. Viele Kinder aus Familien mit geringem Einkommen haben nicht die Möglichkeit, in den Urlaub zu fahren. Dazu kommt, dass Corona-bedingt in diesem Jahr auch für viele andere Kinder geplante Urlaubsreisen zum großen Teil ausfallen werden.
 
„Sie alle werden in den Sommerferien in Dortmund sein. Deshalb brauchen wir in diesem Jahr ein städtisches Ferienprogramm, das über die Angebote in normalen Jahren hinausgeht. Viele Kinder konnten in den letzten Wochen aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht viel außerhalb der Wohnungen unternehmen. Das war und ist eine belastende Situation für viele Familien, gerade auch für die Eltern. Deshalb sollten nun zumindest in den Sommerferien die Angebote für Kinder und Jugendliche Möglichkeiten für Spiel und Spaß bieten - auch, um die Situationen zuhause ein wenig zu entspannen. Zusätzlich sollte es auch Lernangebote geben, die es ermöglichen, Rückstände der letzten Wochen aufzuholen. Wir haben das in der vergangenen Woche in einer Anfrage im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie thematisiert. Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung bereits an einer solchen inhaltlichen Ausweitung des Ferienprogramms arbeitet“, kommentiert die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion, Ulla Hawighorst, die Situation.
 
Ob in den Jugendfreizeitstätten, bei den Ferienspielen in den Stadtteilen, der Kinder-Ferienparty, im Big Tipi, dem Dietrich-Keuning-Haus, dem Fußballmuseum, der DASA oder in vielen anderen Einrichtungen – in den letzten Sommerferien gab es stadtweit über 550 Angebote für Kinder und Jugendliche. Für die GRÜNEN ist das eine gute und bewährte Grundlage auch für diesen sehr speziellen Sommer 2020 und für eine Ausweitung und Ausrichtung des Programms, die Spiel und Spaß mit Lernen verbinden kann.
 
„Dabei könnten auch Künstler*innen, Trainer*innen und andere Berufsgruppen einbezogen und finanziell unterstützt werden, die in den letzten Wochen aufgrund der Corona-Situation keine Einnahmen hatten. Eine Verstärkung der kulturellen Bildungsangebote in den Ferien kommt den Kindern zugute, aber auch den Künstler*innen – damit würden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, so Ulla Hawighorst abschließend.

 

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