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Thema:  Kinder, Jugend, Bildung

Art:  Pressemitteilung

GRÜNE wollen Öffnung von Spielplätzen prüfen lassen

Insbesondere Familien mit Kindern ohne eigenen Garten sind von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Durch die Sperrung der öffentlichen Spielplätze fallen viele Möglichkeiten für Bewegung und Spiel momentan weg. Das stellt Kinder und Eltern vor massive Probleme, die mit der Dauer der Einschränkungen weiter wachsen. Die GRÜNEN im Rat wollen deshalb prüfen lassen, welche Möglichkeiten es gibt, die Spielplätze kontrolliert zeitweise wieder zu öffnen.

„Gerade das schöne Wetter an den Ostertagen hat gezeigt, wie sehr die Spielplätze für Kinder und Eltern fehlen. Wer keinen eigenen Garten hat, in dem die Kinder dann mal toben können, hat aufgrund der Corona- Einschränkungen so gut wie keine Ausweichmöglichkeiten. Die Sperrung der Spielplätze ist deshalb auch ein soziales Problem, sie trifft insbesondere einkommensschwache Familien, die meistens eh schon auf wenigen Quadratmetern in ihren Wohnungen zusammenleben müssen. Das kann auf Dauer zu einer massiven Belastung mit gravierenden Auswirkungen insbesondere für die Kinder werden. Deshalb müssen wir überlegen, wie man kontrolliert und unter Einhaltung bestimmter Regeln einige Spielplätze wieder öffnen kann“, bewertet die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Ulla Hawighorst die Situation.

Auch in anderen Städten gibt es entsprechende Überlegungen. So denkt man in Düsseldorf darüber nach, Spielplätze nach einem Buchungs- und Belegsystem freizugeben. Familien könnten sich damit über einen städtischen Online-Kalender einen Zeitraum auf einem Spielplatz buchen.

„Dabei gibt es mit Sicherheit hinsichtlich der Umsetzung noch einige Fragezeichen, insbesondere auch mit der einzuhaltenden Hygiene und Kontrolle der Spielplätze“, so Britta Gövert, Mitglied der GRÜNEN im Betriebsausschuss der städtischen Kindertageseinrichtungen FABIDO. „Aber besondere Situationen erfordern auch besondere Überlegungen und Umsetzungen. Deshalb sollte die Verwaltung darüber nachdenken, ob und wie ein Buchungssystem für die Spielplätze oder andere Möglichkeiten während der Dauer der Corona-Einschränkungen auch in Dortmund umgesetzt werden können.“

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