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Thema:  Umwelt + Verkehr

Art:  Pressemitteilung

Jährlicher Fahrradbericht beantragt GRÜNE wollen wissen, wie es in Dortmund mit dem Radverkehr vorangeht

Die GRÜNEN möchten zukünftig regelmäßig über die Entwicklung des Radverkehrs in der Stadt informiert werden. Dafür soll es eine jährliche Übersicht unter anderem über Projekte, Personaleinsatz und Budget geben. Grundlage sollte der Leitfaden des Bundesverkehrsministeriums für kommunale Radverkehrsberichte sein, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag entwickelt wurde. Einen entsprechenden Antrag hat die Grüne Fraktion in den Umweltausschuss eingebracht.

„Wir wollen wissen, welche Maßnahmen welche Wirkungen zeigen und wo die Politik nachlegen muss – zum Bespiel mit Beschlüssen für mehr Geld oder auch Personal. Mit dem RS1, dem geplanten Wallumbau oder auch mit einer intelligenten Ampelsteuerung für Radfahrer*innen sind jetzt einige Großprojekte auf dem Weg. Doch was bewirken sie, wenn es bei der Ausweisung von Fahrradstraßen oder dem Angebot sicherer Abstellmöglichkeiten weiterhin nur langsam vorangeht? Spiegeln sich die ergriffenen Maßnahmen zu mehr Sicherheit für Radfahrer*innen auch in der Unfallstatistik wider?“, erklärt Matthias Dudde, GRÜNES Mitglied im Umweltausschuss den Hintergrund des Antrags.  

Jährliche Fahrradberichte, die möglichst einheitlich definierte Fakten und Daten zur Infrastruktur des Radverkehrs darstellen, können Politik und Verwaltung bei der Steuerung der gewünschten Entwicklung in der Stadt unterstützen. Einheitliche Kennzahlen, wie im Leitfaden des Bundesministeriums definiert, ermöglichen zudem eine Vergleichbarkeit der Radverkehrsverhältnisse in den Kommunen. Dabei werden die Daten aus allen Bereichen erhoben: von der Verkehrsplanung über das Tiefbau- und Personalamt bis zur Polizei.

„Der Anteil des Radverkehrs in unserer Stadt muss deutlich steigen“, erklärt Matthias Dudde, GRÜNES Mitglied im Umweltausschuss. „Das ist längst nicht mehr nur eine GRÜNE Forderung, sondern auch klares Ziel des beschlossenen Masterplans Mobilität.  Um den CO2-Ausstoß in der Stadt zu senken, müssen wir deutlich mehr Menschen davon überzeugen, vom Auto aufs Rad umzusteigen. Denn noch immer nimmt der Verkehr mit 40% den Spitzenplatz bei den Ursachen für die Luftverschmutzung der Stadt ein, wie ein aktueller Bericht der Verwaltung belegt. Gleichzeitig dümpelt der Anteil des umweltfreundlichen Radverkehrs bei 10% am Gesamtverkehr“, beschreibt Dudde den Handlungsbedarf. „Allein um das von der Stadt selbst gesteckte Ziel von 20% bis 2030 zu erreichen, muss noch viel getan werden. Ein regelmäßiger Bericht mit einer transparenten Standortbestimmung kann dabei sehr hilfreich sein.“

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