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Thema:  Umwelt + Verkehr

Art:  Pressemitteilung

Kein Weiterbau der OWIIIa Planungsstopp gefordert

Die Planungen zum Weiterbau der Schnellstraße OWIIIa sollen gestoppt werden. Die dafür schon bewilligten Planer*innen sollen stattdessen den Ausbau des Radverkehrs voranbringen. Ein entsprechender Antrag von Grünen, CDU und Linken steht am Donnerstag im Umweltausschuss auf der Tagesordnung.

Dazu Matthias Dudde, Mitglied der GRÜNEN Fraktion im Planungsausschuss: „Die Stadt Dortmund hat sich den Zielen des Klimaschutzes, der Luftreinhaltung und der Biodiversität verpflichtet. Der gerade erst in Kraft getretene Landschaftsplan weist auf der geplanten Trasse landschaftlich und naturschutzrechtlich geschützte Gebiete aus. Mit dem Bau einer Schnellstraße durch geschützte Natur und durch einen Freiraum mit dem geringsten Verkehrslärm im Dortmunder Osten werden die Ziele der Masterpläne zu Mobilität, Lärm und Klimaschutz ausgehebelt.“

Die letzten Planungsaktivitäten des Landes NRW für die L663n endeten schon 2013. Das Land NRW (Landesbetrieb Straßen.NRW) hat seitdem die Planungen nicht mehr weiterfolgt. Vor dem Hintergrund der erheblichen ökologischen Folgen der Straße sollen die Planungen auch durch die Stadt Dortmund in dieser Ratsperiode nicht weiterverfolgt werden.

„Die Pläne zum Bau der L 663n lagen seit mehr als zehn Jahren auf Eis. Dass sie jetzt vor dem Hintergrund aller aktuellen Diskussionen um Verkehrswende und Umweltschutz auf Eigeninitiative der Stadt wiederbelebt werden, ist nicht nachvollziehbar. Die Umsetzung dieser 30 Jahre alten, überholten Trassenplanung muss deshalb gestoppt werden. Geld für Planung und Personal sind an anderer Stelle weitaus sinnvoller eingesetzt“, so Matthias Dudde. „Das eigentliche Ziel, den Hellweg zu entlasten, wird durch den Bau der Straße ebenfalls nicht erreicht. Dieses Thema muss in Zusammenhang mit dem dringend nötigen Umbau des Hellwegs angegangen werden.“

 

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