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Thema:  Kinder, Jugend, Bildung

Art:  Bitte um Stellungnahme

Kindertagespflege

Die Verwaltung wird gebeten, für die nächste Sitzung des Ausschusses darzustellen, wie perspektivisch eine Gleichstellung der Bezahlung von Kindertagespflegeeltern in der Eingewöhnungszeit der betreuten Kinder mit der Bezahlung in Kindertagesstätten erreicht werden kann. Dabei ist auch darzustellen, welche finanziellen Auswirkungen das hätte.

Begründung:
In der Kindertagespflege kommt es seit Jahren zu einer Ungleichbehandlung bei der Bezahlung während der Eingewöhnungszeit der Kinder. So erhalten Kindertagesstätten bereits im Rahmen der Eingewöhnung die gesamte vertraglich vereinbarte Betreuungszeit vergütet. Gleichzeitig werden Kindertagespflegeltern lediglich die geleisteten drei Stunden täglich, also 15 Wochenstunden, bezahlt.
Das führt dazu, dass in der Eingewöhnungszeit die wirtschaftliche Sicherheit der Tagespflegepersonen gefährdet ist – insbesondere dann, wenn sich mehrere Kinder gleichzeitig in der Eingewöhnung befinden. Dazu kommt, dass die Eingewöhnungszeit in der Tagespflege max. zwei Wochen betragen darf, während  in den Kindertagesstätten die Zeit der Eingewöhnung je nach Bedarf verlängert werden kann (bei voller Bezahlung).

Die Kindertagespflege ist ein wichtiger Baustein in der Kinderbetreuung, gerade hinsichtlich ausreichender Plätze. Um auch in Zukunft ausreichend viele Personen für die Tagespflege zu gewinnen, sollte perspektivisch die Situation der Tagespflegeeltern verbessert werden.

 

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