GRÜNE Ratsfraktion
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Thema:  Kultur + Sport

Art:  Bitte um Stellungnahme

Kunstrasen

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet im Zusammenhang mit der geplanten EU-Richtlinie zum Verbot von Gummi- und Plastikgranulaten auf Kunstrasenplätzen und der Feststellung des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik, dass "Sportplätze mit Kunstrasen einer der größten Quellen für Mikroplastik sind und in Deutschland geschätzt bis zu 10.000 Tonnen in die Umwelt gelangen“ die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

1.    Wie häufig wird bei Kunstrasenplätzen im laufenden Betrieb Gummi- oder Plastikgranulat nachgefüllt?

2.    Wieviel Granulat ist dafür bei den Vereinen und der Stadt bevorratet? (Reserven?)

3.    Ist es möglich das bisher genutzte Granulat ohne weiters durch Kork- oder Korksandgranulat zu ersetzen?

4.    Wenn nicht, welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um Kork-bzw Korksandgranulat zu verwenden?

5.    Welche weiteren Maßnahmen können auf den bestehenden Plätzen schon jetzt umgesetzt werden, damit im Sinne des Umweltschutzes möglichst wenig Mikroplastik freigesetzt wird?

6.    Ist beabsichtigt, die Vereine dazu anzuhalten, entsprechend zu verfahren? Wie werden die betroffenen Vereine dabei eingebunden und unterstützt?


Begründung:
Schon im Jahr 2016 gab es eine Diskussion um das auf Kunstrasenplätzen verfüllte Gummi- und Kunststoffgranulat. Auf Anfrage der GRÜNEN vom 30. Januar 2017 (DS-NR.: 06932-17) bestätigte die Verwaltung, dass die städtischen und vereinseigenen Kunstrasenplätze fast ausschließlich mit Gummigranulat verfüllt wurden. Zu dem Zeitpunkt hat nur ein Verein für seinen Kunstrasenplatz ein gesundheits- und umweltfreundliches Kork-Sand-Gemisch verarbeitet. Auch wenn es einen Bestandsschutz für bestehende Anlagen geben sollte, sollten dennoch Maßnahmen ergriffen werden, um die Verbreitung von Mikroplastik dauerhaft zu reduzieren.

 

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