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Thema:  Soziales Arbeit + Wirtschaft Haushalt + Finanzen

Art: Pressemitteilung

Neue Engpässe im Klinikum

Die neuen Engpässe im Klinikum erstaunen vor allen Dingen, weil bis vor Kurzem davon die Rede war, dass das Klinikum nun schwarze Zahlen schreibe. Das Ausmaß der Liquiditätsprobleme sollten offenbar so lange wie möglich verschwiegen werden. Dabei ist klar, dass der Sparkurs, den Berger und Co. angestoßen haben, nur Sinn macht, wenn nicht genau durch diese Maßnahmen Erträge geschmälert werden. Trotzdem muss der Aufsichtsrat genau hinsehen, welche Stellen mit welcher Begründung neu besetzt wurden und ob der eingeschlagene Kurs zukunftsfähig ist.

Ingrid Reuter: „Eine Teil- oder komplette Privatisierung kommt für uns nach wie vor nicht infrage, denn wir gehen davon aus, dass das Klinikum trotz der Verbindlichkeiten eine Chance hat, sich aus eigener Kraft zu stabilisieren. Deshalb werden wir uns der Bürgschaft angesichts der Dringlichkeit nicht verschließen. Dass die Konsolidierung keine einfache Aufgabe ist, hat die Vergangenheit gezeigt, in der es immerhin gelungen ist, einen großen Schritt zur Stabilisierung zu gehen. Beispiele in anderen Städten zeigen zudem, dass Privatisierung keineswegs ein Garant für ein am PatientInnenwohl orientiertes besseres Krankenhaus ist. Wir wollen keine Rosinenpickerei, sondern ein kommunales Krankenhaus der Maximalversorgung für alle PatientInnen, die eine qualifizierte Behandlung benötigen.“

Ulrich Langhorst: „Wir begrüßen, dass der neue Klinikchef in das aktuelle Krisenmanagement einbezogen wird. Unsere Fraktion hat ihn als einen Klinikmanager kennengelernt, der die Strukturprobleme von kommunalen Krankenhäusern mit dem Anspruch der Maximalversorgung kennt und sowohl in medizinischer als auch in wirtschaftlichere Hinsicht über die nötige Erfahrung verfügt, um den Dauerbalanceakt zwischen der Reduzierung von Kosten und der Generierung von Einnahmen zu meistern. Dazu bedarf es allerdings einer Transparenz, die es zukünftig ermöglicht, vor dem ,Ja’ zu einer kommunalen Bürgschaft über die Notwendigkeit und die Hintergründe aufgeklärt zu werden.“

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