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Thema:  Kultur + Sport

Art:  Pressemitteilung

Ohne sie wird´s still in der Stadt - GRÜNE unterstützen Club- und Konzertkultur mit Appell an die Stadtspitze

Mit der Night of Lights am Montagabend hat die Veranstaltungswirtschaft eindrucksvoll auf ihre schwierige Situation durch die Corona-Beschränkungen aufmerksam gemacht.

Mi einem Schreiben appellieren die GRÜNEN im Rat nun an die Stadtspitze, den Konzert- und Veranstaltungsbetreiber*innen der Stadt schnell konkrete Hilfe zukommen zu lassen. Gleichzeitig sehen sie das Land in der Pflicht, Freiberufler*innen und Solo-Selbstständige, wie zum Beispiel Künstler*innen zu unterstützen.

In einem Gespräch mit der GRÜNEN Fraktion am Montag hatten Vertreter*innen der IG Interessensgemeinschaft der Dortmunder Club- & Konzertkultur deutlich gemacht, dass die Veranstaltungsbranche von der Corona-Pandemie besonders betroffen ist: Vor Ende August wird es keine Öffnung für Clubs und Konzerthallen geben. Die Verwaltung soll deshalb nach Auffassung der GRÜNEN jetzt dringend prüfen, welche geeigneten Außenflächen schnellstmöglich zur Verfügung gestellt werden können. Ein runder Tisch soll darüber hinaus bei der Erstellung von Konzepten zur Wiedereröffnung helfen.

„Wichtig ist, dass es jetzt schnelle Hilfe für die Szene gibt. Weitere Monate halten die wenigsten der selbstständig arbeitenden Veranstalter*innen den kompletten Einnahmenausfall durch“, betont Ulrich Langhorst, Fraktionssprecher der GRÜNEN im Rat. „Das wäre nicht nur für die Betroffenen ein berufliches und persönliches Drama, es würde auch einen herben Verlust für die Attraktivität und Lebensqualität unserer Stadt bedeuten. Das muss verhindert werden.“

In ihrem Appell bitten die GRÜNEN die Verwaltung, gemeinsam mit der jetzt gegründeten Interessensgemeinschaft der Dortmunder Club- & und Konzertbetreiber Lösungen zu finden, wie unter den geltenden Corona-Maßnahmen Konzerte und Tanzveranstaltungen durchgeführt werden können. Die temporäre Nutzung großer Freiflächen, wie beispielsweise das ehemalige HSP-Gelände, müsste dabei durch die Stadt mit den Flächeneigentümern verhandelt werden. Zudem könnten die Kulturunternehmer*innen bei der weiteren Vernetzung unterstützt werden. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, dem Kulturbüro und dem Ordnungsamt soll dabei eine Exitstrategie aus der Corona-Sperre wie zum Beispiel ein Hygienekonzept erarbeitet werden.

„Es geht sowohl um die Sicherung der Existenz in der aktuellen Situation als auch um die Frage, wie überhaupt ein Start in den Normalbetrieb wieder gelingen kann. Beides kann nicht erst im Oktober, wenn der Rat wieder tagt, geklärt werden. Deshalb haben wir den OB gebeten, jetzt tätig zu werden“, so Ulrich Langhorst.

Wenn der Betrieb wieder läuft, muss aus Sicht der GRÜNEN über weitere Unterstützung nachgedacht werden. Dazu zählt sowohl die Reduzierung der Vergnügungssteuer als auch die Aufhebung der geltenden Sperrstunde. 

Insbesondere das Land sehen die GRÜNEN zusätzlich in der Pflicht. „Die Bundesregierung hat sich wiederholt und endgültig dagegen entschieden, Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmen in der Coronakrise ausreichend zu helfen. Daher ist das Land nun in der Verantwortung, die dringend notwendige Hilfe zu leisten, um Existenzen und Arbeitsplätze in NRW zu sichern“, stellt Ulrich Langhorst abschließend klar.

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