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Thema:  Umwelt + Verkehr

Art:  Pressemitteilung

Politik fordert ökologisches Waldkonzept für Dortmunds Wälder

Ein gesunder Wald ist ein wichtiger Baustein beim Klimaschutz. Seine Funktionen als Kohlenstoffspeicher ist ebenso entscheidend, wie die Fähigkeit Klimafolgen abzumildern. Gleichzeitig hat er auch eine wichtige Erholungsfunktion für die in Dortmund lebenden Menschen. Doch dafür muss er selbst gesund und widerstandfähig sein. Vor diesem Hintergrund haben GRÜNE, CDU und Linke+ jetzt ein Umdenken in der Waldwirtschaft angestoßen.

„Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass der Stadtwald auch in Zukunft seine vielschichtigen Aufgaben bestmöglich erfüllen kann. Dafür muss der Dreiklang der unterschiedlichen Waldfunktionen aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion angesichts durchgreifender Veränderungen unserer Umwelt gerade in einem urbanen Raum wie Dortmund neu bewertetet und gewichtet werden“, so die Fraktionen zum Hintergrund ihrer Forderung, dem Wald eine Verschnaufpause zu gönnen und währenddessen ein Konzept für eine nachhaltige Waldentwicklung aufzustellen. Dafür wollen sie in einem breit angelegten Beteiligungsprozess verschiedene Akteure, von den Naturschutzverbänden bis zur Forstwirtschaft, an einen Tisch bringen.

„Die politische Vorgabe ist dabei klar: Der Erhalt und der Ausbau der Schutzfunktion, wie Klimaschutz, Luftreinhaltung, Wasser- und CO2-Speicherung,
Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit, muss angesichts klimatischer Veränderungen zukünftig Priorität haben. Nur so kann am Ende auch die Erholungs- und Nutzfunktion des Waldes gesichert werden“, so die Fraktionen. Ausgehend vom aktuellen Zustand müsse deshalb jetzt eine Klimaanpassungsstrategie für einen gesunden Dauerwald entwickelt werden, mit dem primären Ziel, die Vitalität, Stabilität und Resilienz des Dortmunder Stadtwaldes im Klimawandel zu stärken.

Für den Zeitraum der Erarbeitung eines solchen städtischen Waldkonzepts fordern Grüne, CDU und Linke+ die derzeitige Waldbewirtschaftung auf Maßnahmen der Waldpflege, der Verkehrssicherung, und zur Gefahrenabwehr zu begrenzen. Zugleich soll auch die Erweiterung von Wildentwicklungsgebieten auf bis zu 30 Prozent geprüft werden. 
Die Erkenntnisse, die aus der Reduzierung des Holzeinschlages gewonnen werden, sollen in das Waldkonzept einfließen.

 

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