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Thema:  Bauen + Wohnen Arbeit + Wirtschaft

Art:  Bitte um Stellungnahme

Schließung eines REAL-Standortes in Dortmund

Im Wege der Dringlichkeit bitten wir um Aufnahme des oben genannten Punktes auf die Tagesordnung des Ausschusses am 3. Februar. Die Dringlichkeit begründet sich mit der jetzt über die Medien bekannt gewordenen geplanten Schließung eines REAL-Standortes in Dortmund.

In den Ruhr Nachrichten vom 27.01.2021 wurde berichtet, dass der REAL-Markt in Eving noch in diesem Jahr geschlossen werden soll. Von der Schließung wären 65 Mitarbeiter*innen bei REAL betroffen. Da es offenbar keine Übernahmeinteressenten für das Ladenlokal gibt, droht in der Neuen Evinger Mitte ein Leerstand.  Vor diesem Hintergrund bitten wir um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Gibt es seitens der Wirtschaftsförderung Gespräche mit dem Unternehmen, bzw. mit den Eigentümern des Gebäudekomplexes?
  2. In dem Gebäude des REAL-Marktes sind noch weitere Gewerbe untergebracht. Ist der Verwaltung bekannt, ob und wenn ja welche weiteren Läden von der Schließung des Marktes betroffen sein werden?
  3. Das Gebäude des REAL-Marktes ist Teil der Neuen Evinger Mitte, einem Projekt der IBA, im Rahmen dessen die ehemaligen Betriebsflächen der Zeche Minister Stein 1999 zu einem Dienstleistungszentrum und Gewerbegebiet umgestaltet und die noch vorhandenen Industriedenkmäler in die neuen Nutzungen eingebunden wurden. Besteht für das Projekt aktuell noch eine Fördermittelbindung? Wenn ja, welche Veränderungen an dem Gebäudekomplex (Neubau, Umnutzung) sind in dem Zusammenhang möglich?
  4. Welche Bedeutung hat die Schließung des Vollsortimenters für das Projekt „Nordwärts“ und die Ziele des Nahversorgungskonzepts der Stadt Dortmund?

Begründung:
Das IBA-Projekt der Neuen Mitte sollte das Gesicht Evings positiv verändern und neues Leben in den Stadtteil bringen. Mit der jetzt angekündigten Schließung des Real-Marktes, der als Vollsortimenter und „Frequenzbringer“ auch für die Stabilisierung weiter kleiner Geschäfte an der Stelle entscheidend war, ist das Ziel jetzt gefährdet. Neben dem Verlust von 65 Arbeitsplätzen allein im REAL-Markt sind auch weitere Existenzen am Standort gefährdet. Dabei ist die fußläufige Versorgung u. a. für die Seniorenwohnungen Bergstraße und die Neubebauung Winterkampweg und Gärtnerstraße sowie für sozial schwächer gestellte Familien im Umkreis von besonderer Bedeutung.

 

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