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Thema:  Umwelt + Verkehr

Art:  Pressemitteilung

The times they are-a-changing: Kein Interesse mehr an RWE?

Der neu gewählte OB der Stadt Dortmund wird in den nächsten Jahren nicht im Aufsichtsrat der RWE AG vertreten sein. Erstmals verzichtet damit ein OB der Stadt Dortmund auf die „natürliche“ Nachfolge seines Vorgängers im Aufsichtsgremium des Energiekonzerns – obwohl Dortmund weiterhin der größte kommunale Einzelaktionär des Konzerns ist. Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, fragen sich die Dortmunder GRÜNEN im Rat.

„Wir waren erstaunt zu lesen, dass Thomas Westphal offenbar kein besonderes Interesse daran hat, zukünftig im Aufsichtsrat der RWE AG vertreten zu sein und eine solch wichtige Beteiligung nicht kontrollieren will. Der Aktienbestand der Stadt Dortmund war in der Vergangenheit immer eng mit der Tatsache verbunden, dass der OB – wenn auch nicht in seiner offiziellen Funktion – in das Gremium eingebunden sein müsste. Geht es tatsächlich, wie der Ex-OB Ullrich Sierau zitiert, nur um die Entlastung des neuen Verwaltungschefs, der mit der Corona-Pandemie ausreichend beschäftigt ist? Oder sollte die Entscheidung, auf diese Besetzung zu verzichten, ein Vorgriff auf eine sinkende Bedeutung der RWE in Dortmund sein? Die Erklärung von Ullrich Sierau, Dortmund bewege sich „ein Stück weg von der RWE-Stadt“, könnte dies vermuten lassen“, so Ingrid Reuter und Ulrich Langhorst, Sprecherin und Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion. „Die Verbundenheit mit RWE war immer ein gewichtiges Argument gegen die Trennung der Stadt von ihrem millionenschweren Aktienpaket. Möglicherweise öffnet sich jetzt ja auch hier ein neues Fenster. Das wäre eine gute Nachricht. Denn auch wenn RWE sich als wachsender Ökostromanbieter jetzt einen grünen Anstrich verpasst, bleibt der Konzern noch über Jahre hinweg Europas größter CO2-Emittent. Ein auslaufendes Modell für eine Kommune, die sich glaubwürdig für den Klimaschutz einsetzen will.“  

 

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