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Thema:  Kultur + Sport

Art: Pressemitteilung

Westbad-Gutachten: GRÜNE wollen mehr Informationen

Die Gutachten zur Zukunft des Westbads wurden in der vergangenen Woche der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit liegen nun verschiedene Varianten von Sanierung bis Neubau an unterschiedlichen Standorten vor, jeweils beziffert mit Kosten und Zeitaufwand. Doch aus Sicht der GRÜNEN sind entscheidende Fragen unbeantwortet geblieben. Deshalb sollen die Gutachten nun in der nächsten Sitzung des Sportausschusses vorgestellt werden.

Kathrin Klausmeier, GRÜNES Ratsmitglied: „Die Gutachten haben den erschreckend hohen Sanierungsbedarf des Westbads deutlich gemacht. Aber zur Entscheidungsfindung, ob es zukünftig einen Neubau am jetzigen Standort geben soll, oder eine Verlegung nach Wischlingen sinnvoll ist, tragen sie nicht wirklich bei. Offenbar haben die zwei Gutachter ihre Vergleichsgutachten auf Basis unterschiedlicher Maßgaben erstellt. Die für die verschiedenen Varianten – einmal mit vier, einmal mit fünf Schwimmbahnen – errechneten Kosten sind deshalb tatsächlich nicht vergleichbar. Deshalb bemängeln die Stadteltern zu Recht, dass dem mit rund zehn Millionen Euro bezifferten Neubau am jetzigen Standort eine wesentlich abgespecktere Variante in Wischlingen gegenübergestellt wird. Kein Wunder, dass diese dann auch nur die Hälfte kostet. Hier müssen der Politik noch einige Zahlen nachgeliefert werden, um sich ein wirkliches Bild machen zu können.“

Der verheerende Zustand des Westbads hat bei den GRÜNEN zugleich auch grundsätzliche Fragen zum Zustand der Dortmunder Bäder aufgeworfen.

Barbara Brunsing, GRÜNES Mitglied im Sportausschuss: „Vor allem der Hinweis des Gutachters, dass ein Teil der Schäden im Westbad darauf zurückzuführen ist, dass nach dem Einbau der Anlage zur Solesteuerung die Auswirkungen auf das Baumaterial nicht bedacht wurden, macht uns hellhörig. Für uns stellt sich die Frage, ob solche Probleme auch in den anderen Solebädern auftreten können und ob es ggf. einen Sanierungsplan dafür gibt. Wir werden diese Fragen im nächsten Sportausschuss stellen und hoffen, dann die nötigen weitergehenden Informationen zu bekommen, um am Ende eine gute Entscheidung auch im Sinne der betroffenen Vereine und Schulen im Stadtteil zu finden.“

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